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17.10.2016

DTM-Finale Hockenheim: Stimmen Audi Sport



Vor 142.000 Zuschauern (am Wochenende) gewann Audi in Hockenheim die Hersteller- und die Teamwertung der DTM und beide Finalrennen. In der Fahrerwertung belegten Edoardo Mortara und Jamie Green die Plätze zwei und drei. Die Stimmen nach dem Finalwochenende.
Dieter Gass (Leiter DTM bei Audi Sport)
„Mit einem Blick von außen hatten wir eine fantastische Saison: zehn Siege in 18 Rennen, dazu die Titel in der Hersteller- und Teamwertung. Trotzdem tut es extrem weh, heute trotz eines Sieges von Edo (Mortara) den Fahrertitel nur denkbar knapp zu verpassen. Und das umso mehr, als dass wir in Zandvoort eine Situation hatten, in der Edo unberechtigt Punkte verloren hat. Ich weiß, dass es am Ende einer langen Saison eigentlich kein ‚Hätte‘ und ‚Wenn‘ gibt – aber diese Punkte waren mathematisch auf Edos Konto und hätten den Ausschlag geben können.“
Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53) Platz 8 / Platz 8
„Dieses Wochenende waren die Ergebnisse im Qualifying etwas frustrierend. Am Samstag habe ich keine schnelle Runde zusammenbekommen, da ich mit Verkehr zu kämpfen hatte. Anschließend hatte ich eigentlich ein starkes Rennen trotz einer schwierigen ersten Runde. Am Sonntag lief es sehr ähnlich. Im Zeittraining konnten wir uns erneut keine gute Ausgangsposition sichern. In der ersten Rennrunde wurde ich dann in Kurve zwei von der Strecke gedrängt und habe zunächst den Anschluss verloren. Zwischenzeitlich lag ich auf Rang 22, konnte mich aber dank eines gut getimten Boxenstopps und schneller Rundenzeiten wieder nach vorn kämpfen. Was die gesamte Saison angeht, hat Audi eine gute Performance gezeigt. Insgesamt hatte ich konstant gute Leistungen, aber leider waren auch einige Ausreißer nach unten dabei – wie beim Auftakt in Hockenheim oder zuletzt in Budapest.“
Adrien Tambay (Speedweek.com Audi RS 5 DTM #27) Platz 12 / Ausfall
„Das Wochenende hätte natürlich besser laufen können, insbesondere im Rennen am Sonntag. Ich wollte voll attackieren, um weiter nach vorn zu kommen. Anfangs lief es gut und ich konnte Plätze gutmachen. Als ich dann auch Di Resta überholen wollte, hatte ich leider eine Berührung mit Auer und damit war das Rennen gelaufen. Das Saisonhighlight war für mich das Rennwochenende in Budapest – der erste Erfolg zusammen mit meinem neuen Team. Ich fühle mich sehr wohl bei Team Rosberg und habe tolle Leute an meiner Seite. Insofern schaue ich positiv in die Zukunft. Vieles lief die Saison über noch nicht optimal und wir werden den Winter über weiter daran arbeiten, damit wir auf 100 Prozent kommen.“
Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg)
„Gratulation an ABT zur Teamwertung, Gratulation an Audi zur Markenwertung und auch Gratulation an Edo (Mortara) – er hat mir heute unheimlich leid getan, denn er hätte den Titel mehr als verdient gehabt. Aus unserer Sicht war das Wochenende natürlich nicht optimal. Aber wir beenden die Saison mit Jamie (Green) auf dem dritten Platz in der Fahrermeisterschaft – und wenn wir uns in einer so hart umkämpften Serie darüber nicht mehr freuen, dann machen wir etwas falsch. Wir waren jetzt Dritter und Zweiter – fehlt noch der große Pokal, und den gehen wir in der nächsten Saison an.“