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31.08.2015

Wenig Lohn für schnelle Audi RS 5 DTM



Die DTM 2015 bleibt turbulent: Trotz einer starken Fahrzeug-Performance musste sich Audi beim ersten der beiden Rennen des Russland-Gastspiels der DTM auf dem Moscow Raceway mit Platz vier begnügen.
Die DTM 2015 bleibt turbulent: Trotz einer starken Fahrzeug-Performance musste sich Audi beim ersten der beiden Rennen des Russland-Gastspiels der DTM auf dem Moscow Raceway mit Platz vier begnügen.
Bitter verlief das Rennen vor allem für Mattias Ekström, der mit dem schwersten Auto im Starterfeld eine eindrucksvolle Leistung gezeigt hatte. Von Startplatz sechs schob er sich im Red Bull Audi RS 5 DTM sofort auf Rang fünf nach vorn. Der Versuch, in Runde elf den BMW des viertplatzierten Timo Glock zu überholen, endete allerdings mit einer spektakulären Kollision der beiden und dem Aus des bisherigen Tabellenführers.
„Timo bekam Probleme und wurde langsamer“, sagte Ekström. „Ich war schon neben ihm und habe nicht damit gerechnet, dass er mir keinen Platz lässt. Aber offenbar wird die Gangart in dieser Phase der Meisterschaft härter.“ Ekström fiel in der Fahrerwertung durch seinen Ausfall auf Rang zwei zurück und liegt vor dem zweiten Moskau-Rennen am Sonntag (Start um 16.13 Uhr Ortszeit, ab 15 Uhr MESZ live im „Ersten“) acht Punkte hinter Samstag-Sieger Pascal Wehrlein (Mercedes-Benz).
Bester Audi-Pilot am Samstag war Jamie Green im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg. Nach fünf punktlosen Rennen kam der Brite auf Platz vier ins Ziel. Bis zur letzten Runde duellierte er sich mit Titelverteidiger Marco Wittmann im BMW um Platz zwei. Doch in der letzten Kurve verlor er Platz drei an Bruno Spengler.
Eine starke Leistung zeigte auch Edoardo Mortara. Der Italiener fuhr im Castrol EDGE Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline nach einem schwierigen Zeittraining von Startplatz zwölf auf Rang sechs nach vorn und holte damit wichtige Punkte im Titelkampf. Er liegt in der Gesamtwertung 13 Punkte hinter Wehrlein auf Position drei.

Mit Nico Müller (Audi Financial Services Audi RS 5 DTM) auf Platz neun und Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM) aus dem Audi Sport Team Phoenix auf Platz zehn kamen zwei weitere Audi-Piloten in die Punkteränge. Antonio Giovinazzi hielt sich bei seinem DTM-Debüt am Steuer des AUTO TEST Audi RS 5 DTM aus allen Rangeleien heraus und beendete das Rennen als 19.
Adrien Tambay beschädigte seinen Playboy Audi RS 5 DTM bereits in der Startphase und gab acht Runden vor Schluss auf. Das Rennen von Miguel Molina im Teufel Audi RS 5 DTM endete bereits in der ersten Kurve: Der Spanier drehte sich, weil er eine Kollision vermeiden wollte, und wurde anschließend hart von Christian Vietoris getroffen.
„Wir müssen jetzt über Nacht zwei stark beschädigte Autos neu aufbauen“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Am wichtigsten ist, dass es beiden Piloten gut geht. Das Sicherheitskonzept der DTM hat sich wieder einmal bewährt. Das heutige Ergebnis war natürlich insgesamt enttäuschend für uns, denn unsere Autos waren trotz der hohen Performance-Gewichte sehr schnell. Das lässt uns andererseits für das zweite Rennen morgen hoffen. Wir haben in diesem Jahr schon öfter gesehen, wie schnell sich das Blatt in der DTM wenden kann.“