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15.09.2014

Timo Scheider holt Platz drei für Audi



Erstes Podium der Saison für den zweimaligen DTM-Champion Auch Miguel Molina und Mike Rockenfeller punkten Herstellerwertung der DTM weiter offen
Ingolstadt/Lausitzring, 14. September 2014 – Audi-Pilot Timo Scheider hat auf
dem Lausitzring vor 58.000 Zuschauern (am Wochenende) Platz drei und damit
sein erstes Podiumsergebnis der Saison erzielt.

Auf zunächst nasser Strecke lag der zweimalige DTM-Champion mit dem AUTO TEST
Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix von Anfang an in der Spitzengruppe. In
der 22. Runde rückte Scheider auf Platz drei nach vorn, machte nach dem Wechsel
auf profillose Reifen kontinuierlich Boden auf den zweitplatzierten Christian Vietoris
gut und fuhr dabei die schnellste Rennrunde. Seinen Angriff in der letzten Runde
wehrte der Mercedes-Benz-Pilot jedoch ab.

„Mein Rennen war gut unter teilweise sehr schwierigen Bedingungen“, sagte
Scheider. „Was hinter mir alles passiert ist, habe ich gar nicht mitbekommen. Ich
bin sehr glücklich für meine Jungs, dass ich endlich ein Podiumsergebnis nach Hause
gebracht habe. Fast wäre es sogar noch Platz zwei geworden. Danke an Audi und das
Team Phoenix für einen klasse Job.“

Scheider war in der Lausitz der einzige Audi-Pilot, der Grund zum Jubeln hatte. Auf
der nassen Strecke klagten fast alle Audi-Fahrer über fehlenden Grip. Ausrutscher,
Dreher und Kollisionen waren die Folge. Mit Miguel Molina (Audi Sport Audi RS 5
DTM) aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline auf Rang neun und Scheiders
Teamkollegen Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM) auf Position zehn
kamen zwei weitere Audi-Piloten in die Punkte.

Edoardo Mortara beendete im Audi Sport Audi RS 5 DTM das Rennen auf dem 16.
Rang. Der Italiener war als einziger Fahrer im Feld mit Slicks gestartet. Der
Reifenpoker ging allerdings nicht auf, Mortara wurde zweimal überrundet.

Beide Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg schieden mit Schaltproblemen in
Folge von Kontakten aus. Während Jamie Green im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM
noch als 17. gewertet wurde, musste Nico Müller seinen Financial Services Audi RS 5
DTM schon nach 14 Runden an der Box abstellen.

Adrien Tambay musste seinen Playboy Audi RS 5 DTM kurz vor Rennende nach einer
Berührung mit einer beschädigten rechten Vorderradaufhängung parken und auch
Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM) sah die Zielflagge nicht: Der Schwede fiel
am Start vom zweiten auf den sechsten Platz zurück und verlor weiteren Boden
durch eine Exkursion in das Kiesbett. Das endgültige „Aus“ kam nach einem
missglückten Boxenstopp, bei dem das linke Vorderrad seines RS 5 DTM nicht richtig
befestigt wurde.

Die Entscheidung in der Fahrerwertung der DTM 2014 fiel damit vorzeitig zugunsten
von BMW-Pilot Marco Wittmann. In der Herstellerwertung blieb der knappe
Abstand zwischen BMW und Audi unverändert bei 18 Punkten und damit weiter
offen.

„Glückwunsch an Marco Wittmann zum Titelgewinn“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM
bei Audi Sport. „Er hatte in diesem Jahr einen ähnlichen Lauf wie Mike Rockenfeller
in der vergangenen Saison. Glückwunsch auch an Timo Scheider zum ersten Podium
in diesem Jahr. Wir müssen für uns analysieren, warum es speziell in den ersten
Runden mit den Regenreifen nicht lief.“