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18.08.2014

Doppeltes Podium für Audi



Plätze zwei und drei beim DTM-Rennen auf dem Nürburgring Mike Rockenfeller und Edoardo Mortara auf dem Podium Vier Audi RS 5 DTM nach Kollisionen ausgeschieden
Ingolstadt/Nürburg, 17. August 2014 – Doppeltes Podium für Audi in der DTM:
Auf dem Nürburgring holten Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix) und
Edoardo Mortara (Audi Sport Team Abt Sportsline) vor 80.000 Zuschauern (am
Wochenende) die Plätze zwei und drei.

Entschieden wurde das siebte DTM-Rennen des Jahres bereits am Start: Während
Edoardo Mortara auf der rutschigeren Innenseite vom zweiten auf den dritten Platz
zurückfiel, konnte sich Mike Rockenfeller vom dritten auf den zweiten Platz hinter
den Trainingsschnellsten Marco Wittmann verbessern. Bis ins Ziel blieben diese drei
Positionen unverändert. 1,2 Sekunden hinter Wittmann überquerte „Rocky“ im
Schaeffler Audi RS 5 DTM die Ziellinie als Zweiter. Weitere zehn Sekunden dahinter
folgte Edoardo Mortara im Audi Sport Audi RS 5 DTM auf Rang drei.

„Ich freue mich über den zweiten Platz“, sagte Mike Rockenfeller nach dem bisher
besten Ergebnis bei seinem DTM-Heimrennen. „Danke an das Team Phoenix und
Audi. Marco Wittmann hat das Rennen kontrolliert. Erst am Ende bin ich etwas
nähergekommen. Vielleicht hätte ich ihn packen können, wenn das Rennen noch
fünf Runden länger gewesen wäre. Aber man muss auch akzeptieren, dass er an
diesem Wochenende einfach stärker war als wir.“

Rockenfeller und Mortara waren die einzigen beiden Audi-Piloten, die ihre guten
Startpositionen auf dem Nürburgring in Punkte verwandelten. Adrien Tambay fiel
mit seinem Playboy Audi RS 5 DTM im Startgetümmel auf den 16. Platz zurück und
verpasste am Ende als Elfter knapp einen Punkt. Jamie Green fuhr im Hoffmann
Group Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg nach dem Start auf Rang vier,
wurde jedoch später bis auf Position 15 durchgereicht, nachdem sein Audi bei
mehreren Berührungen in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die vier anderen Audi-Piloten mussten ihre Audi RS 5 DTM nach Kollisionen vorzeitig
abstellen. Mattias Ekström wurde bereits in der Startrunde von Timo Glocks BMW
getroffen. Dabei wurde die Hinterradaufhängung seines Red Bull Audi RS 5 DTM
beschädigt. Miguel Molina fing sich bei einer Berührung am Start einen
Reifenschaden ein und musste seinen Audi Sport Audi RS 5 DTM nach nur vier
Runden ebenfalls parken. Timo Scheiders AUTO TEST Audi RS 5 DTM wurde in Runde
sieben von Mercedes-Pilot Robert Wickens in den Fincancial Services Audi RS 5 DTM
seines Markenkollegen Nico Müller geschoben. Beide Audi-Fahrer mussten kurz
darauf aufgeben.

„Wenn man in der DTM zwei Fahrer auf dem Podium hat, ist das grundsätzlich ein
gutes Ergebnis“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Glückwunsch an
Mike (Rockenfeller) und Edo (Mortara). Dass es nur die beiden geschafft haben, ihre
guten Startpositionen zu nutzen, ist natürlich nicht befriedigend. Es gab heute ein
paar Szenen, die wir uns in Ruhe nochmals anschauen müssen. Vier von acht Autos
durch Kollisionen zu verlieren, tut weh.“

In der Gesamtwertung hält Mattias Ekström trotz seines Ausfalls weiter Rang zwei.
Edoardo Mortara folgt punktgleich auf Position drei. In der Herstellerwertung
blieben die Abstände am Nürburgring praktisch unverändert: Mit 284 Punkten und
18 Punkten Rückstand hat Audi weiter die Chance auf den Herstellertitel.
Nach einer dreiwöchigen Pause geht es in der DTM am 14. September auf dem
Lausitzring das nächste Mal um Punkte.