back to overview

04.08.2014

Stimmen nach dem Rennen auf dem Red Bull Ring



Ingolstadt/Spielberg, 3. August 2014 – Nach einem schwierigen Qualifying brachte Audi beim DTM-Rennen auf dem Red Bull Ring noch vier Autos in die Punkteränge. Die Stimmen nach dem Rennen.
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Es ist toll, dass heuer noch mehr
Zuschauer zum Red Bull Ring gekommen sind als im vergangenen Jahr. Das spricht
für die Popularität der DTM in Österreich. Ich denke auch, dass es keiner bereut hat,
hierher zu kommen, denn die Fans haben ein turbulentes DTM-Rennen gesehen.
Auch unsere Fahrer haben ihren Teil dazu beigetragen und angesichts des gestrigen
Qualifyings sind vier Audi in den Top acht ein ordentliches Ergebnis.“

Dieter Gass (Leiter DTM): „Auf den ersten Blick sieht das Ergebnis wie eine
Schadensbegrenzung aus. Wenn man uns gestern nach dem Qualifying-Ergebnis
gesagt hätte, dass wir heute vier Audi in den Punkten haben, wären wir relativ
zufrieden gewesen. Aber bei Jamie Green wäre definitiv mehr möglich gewesen. Es
hat ein Kommunikationsproblem zwischen ihm und dem Team gegeben und er ist
eine Runde zu viel auf Optionsreifen gefahren. Jamie hat sich so selbst um die
Chance gebracht, um das Podium mitzukämpfen. In der Lage wäre er dazu auf jeden
Fall gewesen.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM), Platz 8
Reifen: Option/Standard
„Es war sehr enttäuschend, eine Durchfahrtsstrafe bekommen zu haben, die hier
ungefähr 16 Sekunden kostet. Das hat mich auf dem Kampf um eine Top-Position
geworfen. Ich bin am Ende noch Achter geworden, es ist gut, noch Punkte geholt zu
haben. Ich habe um den Sieg gekämpft, bin eine Runde zu viel auf Optionsreifen
gefahren – ich habe den Preis dafür gezahlt.“

Nico Müller (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 19
Reifen: Option/Standard
„Die Strategie war eigentlich richtig gut. Die Pace war auf beiden Reifentypen da.
Das einzige Problem war der Start. Da war ich nicht so zuversichtlich, weil wir ein
Problem mit der Kupplung hatten – dadurch habe ich direkt ein paar Plätze verloren.
Aber danach ging es richtig gut vorwärts. Bis ich dann eine Durchfahrtsstrafe
bekommen habe, weil ich angeblich unter Gelb zu schnell gefahren sein soll. Obwohl
ich dafür überhaupt keinen Grund sehe: Ich bin komplett vom Gas. Aber weil ich in
der Runde zuvor in diesem Sektor zwei Autos überholt hatte, war ich dann unter
Gelb wohl keine halbe Sekunde langsamer. Nach der Strafe war das Rennen für mich
quasi zu Ende. Ob die Strafe so Sinn macht oder nicht, sei dahingestellt. Punkte
wären drin gewesen heute. Am Ende stand ich da, wo ich losgefahren bin: Ich bin
enttäuscht!“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg): „Es war schade. Wir hatten
eigentlich eine gute Ausgangsposition mit Platz sechs im Qualifying. Nico (Müller)
hatte ein Problem mit der Kupplung, das hat sein Selbstvertrauen nicht gerade
gestärkt. Er war nach dem Start weit hinten. Dann hat er eine Durchfahrtstrafe
bekommen. Es war schwierig für ihn, mit Optionsreifen unter Gelb so langsam zu
fahren. Wir müssen uns noch genau anschauen, ob das gerechtfertigt war. Jamie
(Green) ist ein gutes Rennen gefahren. Kurz vor dem Boxenstopp gab es
Kommunikationsprobleme, deshalb sind wir eine Runde zu spät hereingekommen,
dafür hat er die Durchfahrtsstrafe bekommen – das war sehr schade.“