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05.05.2014

Pole-Position für Adrien Tambay und Audi beim DTM-Auftakt



Ingolstadt, 3. Mai 2014 – Zum dritten Mal in Folge geht Audi vom besten
Startplatz in den DTM-Saisonauftakt auf dem Hockenheimring. Der Franzose
Adrien Tambay, 23 Jahre junger Sohn des ehemaligen Formel-1-Stars Patrick
Tambay, sicherte sich in einem spannenden Qualifying die erste Pole-Position
seiner noch jungen DTM-Karriere.

Nach Monaten des Entwickelns und Testens schlug auf dem Hockenheimring für die
Audi-Mannschaft am Samstag um 16:25 Uhr die Stunde der Wahrheit. Die
erfreuliche Erkenntnis der ersten echten Standortbestimmung des Jahres: Der Audi
RS 5 DTM der neuen Generation ist schnell. Adrien Tambay unterbot im Playboy Audi
RS 5 DTM die Bestzeit aus dem Vorjahr um mehr als eine Sekunde. Dem Audi Sport
Team Abt Sportsline gelang es, alle vier Autos in die Top Acht und damit in das
entscheidende dritte Qualifying-Segment zu bringen. Mit sieben RS 5 DTM auf den
besten 13 Startpositionen gelang Audi insgesamt ein starker Auftritt.

„Die Pole-Position ist ein toller Start in die neue Saison“, sagte Dieter Gass, Leiter
DTM bei Audi Sport. „Sie ist ein schöner Lohn für die wirklich extrem harte Arbeit der
ganzen Mannschaft in den letzten Monaten. Wir haben heute gesehen, dass der
neue RS 5 DTM schnell ist. Aber auch BMW ist stark und Mercedes-Benz sollte man
nach einem schwachen Qualifying noch nicht abschreiben. Wir sind sehr gespannt
auf das Rennen morgen und das neue Rennformat. Die Zuschauer dürfen sich auf
einen spannenden DTM-Auftakt freuen. Wir aber freuen uns jetzt erst einmal mit
Adrien (Tambay) über seine erste Pole-Position in der DTM – eine starke Leistung!“

Der Franzose selbst sprach von einem „typischen DTM-Qualifying“: „Es war wie
immer unheimlich eng: In Q1 bin ich fast ausgeschieden und am Ende habe ich die
Pole-Position geholt – unglaublich! Ich freue mich sehr, dass es endlich geklappt hat
vor allem auch für Audi Sport und das Team Abt, die im Winter einen tollen Job
gemacht haben. Die Mechaniker haben sehr hart gearbeitet und sind auch an den
letzten beiden Tagen nicht vor 3 Uhr in der Nacht ins Bett gekommen. Besser als mit
der Pole-Position hätte ich mich bei ihnen nicht bedanken können. Ich bin
überglücklich.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Miguel Molina und Edoardo Mortara
(beide Audi Sport Audi RS 5 DTM) holten für Audi die Startplätze fünf, sechs und
sieben. Molina hatte in Q2 die Bestzeit erzielt, in Q3 vor der Spitzkehre am Ende der
langgezogenen Parabolika jedoch etwas zu spät gebremst und dabei entscheidende
Zehntelsekunden verloren.

Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM) und Titelverteidiger Mike Rockenfeller
(Schaeffler Audi RS 5 DTM) verpassten bei ihrem ersten gemeinsam Einsatz im Audi
Sport Team Phoenix mit den Positionen zehn und elf ganz knapp den Einzug in die
letzte Sektion des Qualifyings. Youngster Nico Müller holte im Audi Financial
Services Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg bei seinem DTM-Debüt einen
beachtlichen 13. Startplatz.

Großes Pech hatte sein Teamkollege Jamie Green: Der Brite rutschte im
orangefarbenen Hoffmann Group Audi RS 5 DTM in Q2 nach einer Bestzeit im ersten
Sektor in das Kiesbett der Sachs-Kurve und musste sich mit Startplatz 18 begnügen.