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04.07.2010

DTM auf dem Norisring



Pech für Markus Winkelhock
Audi hat bei seinem "Heimrennen" in der DTM eine starke Leistung gezeigt. Vor 132.000 Zuschauern (am Wochenende) mit fünf Audi A4 DTM auf Punkterängen gelang Audi insgesamt der beste Norisring-Auftritt seit 2005. Markus Winkelhock musste seinen Audi A4 DTM nach einer Kollision mit David Coulthard und einer anschliessenden Mauerberührung leider frühzeitig parkieren."Angesichts der Startpositionen haben wir heute das Maximum herausgeholt", erklärte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich nach dem Rennen. "Wir hatten eine wirklich gute Fahrzeug-Performance, tolle Boxenstopps und eine perfekte Strategie.  Stimmen nach dem Rennen auf dem Norisring: Katherine Legge (Glamour Audi A4 DTM #15), Platz 16"Ein Rennen zum Vergessen. Am Start wurde ich von einem anderen Auto berührt. Die Bremskühlung war beschädigt. Vorn hatte ich keinen Abtrieb mehr. Wenn ich hinter anderen Autos fuhr, verlor ich dadurch viel Zeit. Also konnte ich mit niemandem kämpfen. Ich hatte auch schon einen höheren Adrenalinspiegel ... Ein deutlicher Unterschied zum Vorjahresrennen in Nürnberg." Markus Winkelhock (Playboy/GW:plus Audi A4 DTM #12), Ausfall (Unfall)"Mein Start war ganz gut. Ich musste noch einmal lupfen, weil Martin (Tomczyk) stehengeblieben ist. Durch die erste Ecke kam ich nicht perfekt, weil mich innen jemand überholt hat. In den ersten Runden war das Auto okay, dann bekam ich auf einen Schlag viel Übersteuern. Ich musste die Bremspunkte früh legen, weil mein Auto geradeaus rutschte. Irgendwann fuhren Martin Tomczyk und David Coulthard an mir vorbei. In der Dutzendteichkehre rutschte ich Coulthard in die Seite und ruinierte mir dabei den Frontsplitter. Ich bekam Übersteuern. Im Schöller-S kam ich später auf die schmutzige Linie. Ich fuhr geradeaus, eckte mit dem Hinterrad an die Mauer an und dann war mein Rennen vorbei." Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg)"Im Kampf mit David Coulthard hat Markus (Winkelhock) eine Chance gesehen und dachte, noch vorbeifahren zu können. Das war etwas optimistisch. Nach der Beschädigung im Zweikampf und einer Mauerberührung war sein Rennen gelaufen. Schade, denn es wäre einiges möglich gewesen. Katherine (Legge) hat am Start alles verloren, denn bei Kontakten wurden Aerodynamik-Teile vorne links und hinten rechts beschädigt. Deshalb kam sie auch nicht mehr richtig in einen Rennrhythmus."