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02.05.2012

Audi A5 DTM beim Debüt auf dem Podium



- Mattias Ekström Dritter auf dem Hockenheimring - 142.000 Zuschauer erleben furiosen Beginn der neuen DTM-Ära - Insgesamt vier Audi A5 DTM in den Punkterängen
Ingolstadt/Hockenheim, 29. April 2012 – Vor einer eindrucksvollen Kulisse von
142.000 Zuschauern (am Wochenende) startete die DTM auf dem
Hockenheimring mit einem turbulenten Rennen furios in ihre neue Ära. Der neue
Audi A5 DTM startete von der Pole-Position und belegte nach 40 Runden den
dritten Platz.

Damit wiederholte sich die DTM-Geschichte: 1990 holte Hans-Joachim Stuck in
Zolder beim ersten DTM-Rennen von Audi mit dem V8 quattro den dritten Platz – am
Ende des Jahres wurde er Meister. 2004 belegte Mattias Ekström beim ersten
Einsatz des Audi A4 DTM in Hockenheim ebenfalls den dritten Platz. Auch der
Schwede holte am Ende den Titel.

Mattias Ekström startete mit seinem Red Bull Audi A5 DTM auf dem
Hockenheimring von der Pole-Position und übernahm am Start sofort die Führung,
die er bis zur fünften Runde hielt, ehe er sich in Kurve zwei verbremste, hinter Jamie
Green und kurz darauf auch hinter Gary Paffett zurückfiel. In der Folge konzentrierte
sich der Schwede aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline darauf, den dritten Platz
zu sichern, der in diesem Jahr wie in der Formel 1 mit 15 Punkten belohnt wird.
„Wen man von der Pole-Position startet, ist Platz drei sicherlich nicht das, was man
sich erträumt“, erklärte Mattias Ekström. „Aber unser Gegner war heute einfach
besser, das muss man akzeptieren. Doch keine Sorge: Wir werden zurückkommen!
Es war heute sehr warm und wir haben für diese Bedingungen nicht die optimale
Abstimmung getroffen.“

Mike Rockenfeller belegte im Schaeffler Audi A5 DTM des Audi Sport Team Phoenix
Rang fünf, nachdem er kurz vor Rennende Mercedes-Pilot Christian Vietoris
vorbeilassen musste. Auch sein Teamkollege Miguel Molina holte im Red Bull Audi
A5 DTM von Startposition 17 kommend als Neunter Punkte. Die Top Ten beim DTMAuftakt
komplettierte Filipe Albuquerque im TV Movie Audi A5 DTM des Audi Sport
Team Rosberg, der damit den letzten Punkt ergatterte.

Albuquerques Teamkollege Edoardo Mortara lag mit seinem Playboy Audi A5 DTM in
der ersten Rennhälfte in der Spitzengruppe, musste nach einer Kollision mit dem
BMW von Joey Hand jedoch eine Durchfahrtsstrafe antreten, die ihn vom vierten auf
den zwölften Platz zurückwarf. Am Ende wurde er Elfter.

Rahel Frey lieferte sich mit ihrem E-POSTBRIEF Audi A5 DTM fast während des
gesamten Rennens ein Duell mit ihrer Konkurrentin Susie Wolff. Einen möglichen
13. Platz verlor sie durch einen Dreher kurz vor Ende des Rennens. Die Schweizerin
beendete das Rennen auf Rang 16.

Vorzeitig aufgeben mussten Timo Scheider (AUTO TEST Audi A5 DTM) und Adrien
Tambay (Audi ultra A5 DTM). Scheider wurde bereits in der ersten Runde von Ralf
Schumacher getroffen und später von Roberto Merhi. Dabei wurde das Fahrwerk
seines A5 DTM beschädigt. Adrien Tambay lag bei seinem DTM-Debüt nach starken
ersten Runden in der Top 10, ehe der Franzose unverschuldet in eine Kollision
verwickelt wurde und sein Fahrzeug mit einem defekten Kühler abstellen musste.

„Platz drei war nach der Pole-Position gestern sicherlich nicht das, was wir uns vom
Rennen erwartet hatten“, erklärte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Wir
müssen analysieren, warum wir im Rennen nicht die Performance hatten, die wir uns
versprochen haben. Mattias Ekström hat mit Platz drei das Beste aus der Situation
gemacht und wichtige Punkte geholt. Wir werden aus diesem Rennen für den
Lausitzring lernen. Insgesamt war es ein toller Auftakt für die DTM vor einer
fantastischen Kulisse mit einer turbulenten Anfangsphase. Und es hat sich gezeigt,
dass man in der neuen DTM durchaus überholen kann.“

Zeit zum Durchatmen hat die Audi-Mannschaft nach dem Saisonauftakt nicht:
Bereits am kommenden Wochenende steht das nächste DTM-Rennen auf dem
Programm. Die Teams reisen daher am Dienstag direkt von Hockenheim zum
Lausitzring.