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23.10.2011

Perfekt: Audi holt alle DTM-Titel



Audi Sport Team Abt Sportsline gewinnt die Teamwertung Vizemeisterschaft für Mattias Ekström Champion Martin Tomczyk auch beim Finale auf dem Podium
Ingolstadt/Hockenheim, 23. Oktober 2011 - Es war eine perfekte DTM-Saison 2011 für Audi: Beim Finale in Hockenheim sicherte sich die Marke mit den vier Ringen vor einer eindrucksvollen Kulisse von 120.000 Zuschauern (am Wochenende) nach dem vorzeitigen Gewinn des Fahrertitels durch Martin Tomczyk auch die Vizemeisterschaft und die Teamwertung. Edoardo Mortara stand bereits als "Rookie of the year" fest.

"Mehr kann man sich wirklich nicht wünschen", erklärte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich nach der Zieldurchfahrt auf dem Hockenheimring. "Es war wirklich ein perfektes Jahr für Audi. Und heute haben wir alles geholt, was wir hier noch umsetzen wollten: Die Vizemeisterschaft für ‚Eki’ und die Teamwertung für das Audi Sport Team Abt Sportsline - mein Dank gilt allen, die an diesem großen Erfolg für Audi beteiligt waren."

In seinem 84. und vorläufig letzten DTM-Rennen zeigte der Audi A4 DTM eine weitere starke Vorstellung: Mit Martin Tomczyk, Miguel Molina, Mike Rockenfeller, Mattias Ekström, Timo Scheider und Oliver Jarvis auf den Plätzen zwei bis vier und sechs bis acht holten sechs Audi-Piloten Punkte. Fünf von acht möglichen Meistertiteln hat der A4 DTM in seiner Karriere seit 2004 geholt, 44 Pole-Positions, 31 schnellste Runden und 34 Siege.

Die Entscheidung beim Finale in Hockenheim fiel bereits am Start, den Mercedes-Pilot Jamie Green für sich entschied und anschließend an der Spitze ein einsames Rennen fuhr. Ähnlich solide war die Fahrt der beiden Audi-Piloten Martin Tomczyk (Audi Sport Team Phoenix) und Miguel Molina (Audi Sport Team Abt Sportsline) auf die Plätze zwei und drei.

Martin Tomczyk krönte mit einem weiteren Podiumsergebnis seine grandiose Saison: Bei allen zehn Rennen punktete der neue DTM-Champion, achtmal stand er auf dem Podium, dreimal siegte der 29-Jährige, der in diesem Jahr nie schlechter als Fünfter war.

"Auch der Abschluss hier in Hockenheim vor dieser tollen Kulisse war grandios", sagte Martin Tomczyk, nachdem er auf dem Podium den Meisterpokal in Empfang genommen hatte. "Mein A4 war perfekt und mein Team hat wieder toll gearbeitet. Das Tempo von Jamie (Green) konnte ich nicht ganz mitgehen, aber das ist heute nebensächlich."

Überglücklich war auch der Spanier Miguel Molina, der am Start zwar den Vorteil seiner Pole-Position nicht nutzen konnte, sich am Ende aber über den dritten Platz und das erste Podium seiner noch jungen DTM-Karriere freuen konnte. "Beim letzten Rennen des Audi A4 DTM auf dem Siegerpodest zu stehen, ist etwas ganz Besonderes", sagt der 22-Jährige. "Ich bin sehr glücklich - vor allem auch, weil Audi alle Titel geholt hat. Das ist großartig."

Miguel Molina ist damit der achte Audi-Pilot, der in diesem Jahr in der DTM auf dem Podium stand - ein Beweis für die Leistungsstärke des 2011er-Fahrerkaders, der Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich eine perfekte Basis für die Saison 2012 bietet.

Mike Rockenfeller und Mattias Ekström sicherten mit den Plätzen vier und sechs beim Finale die Teamwertung für das Audi Sport Team Abt Sportsline, das diesen Titel nach 2004 und 2007 zum dritten Mal gewann. Von Startplatz zehn kommend reichte Mattias Ekström der sechste Platz zur Vizemeisterschaft, da der bisherige Tabellenzweite als Neunter ohne Punkte blieb.

"Noch mehr als über die Vizemeisterschaft freue ich mich über die Teamwertung", sagte Mattias Ekström. "Die Jungs haben das verdient. Und wir haben in diesem Jahr und auch bei diesem letzten Rennen sehr viel für 2012 gelernt. Ich kann es kaum erwarten, das erste Rennen mit dem neuen Audi A5 DTM zu fahren."

Nicht in die Punkte kamen zum Abschluss ihrer ersten DTM-Saison die drei Neulinge Filipe Albquerque (Platz zehn), Edoardo Mortara (Platz 13) und Rahel Frey (Platz 16 nach Durchfahrtsstrafe wegen Frühstarts). Dennoch hinterließen alle drei in ihrem ersten DTM-Jahr einen guten Eindruck. Mortara war der Titel "Rookie of the year" mit 21 Punkten und dem neunten Gesamtrang schon vor dem letzten Rennen sicher.