zurück zur Übersicht

22.10.2011

Stimmen nach dem Qualifying in Hockenheim



Ingolstadt/Hockenheim, 22. Oktober 2011 – Beim Saisonfinale der DTM startet der Spanier Miguel Molina im Red Bull Audi A4 DTM zum zweiten Mal von der Pole-Position (Sonntag ab 13:45 Uhr im „Ersten“). Mit dem neuen Champion Martin Tomczyk und Mike Rockenfeller schafften es zwei weitere Audi-Piloten unter die besten vier. Die Stimmen nach dem Qualifying.
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef)
Es war ein sehr spannendes und enges Qualifying. Schön, dass wieder eines unserer
Vorjahresautos ganz vorne steht und Miguel (Molina) seine zweite Pole-Position
geholt hat. Auch Martin (Tomczyk) und Mike (Rockenfeller) hatten die Chance auf
Startplatz eins. Aber man hat wieder gesehen, dass unsere Konkurrenten sehr stark
sind und einfach alles passen muss. Ich freue mich für Miguel – und insgesamt
haben wir eine gute Basis für das letzte Rennen.“

Filipe Albuquerque (TV Movie Audi A4 DTM), Startplatz 9
„Das Qualifying war unglaublich eng, das wussten wir bereits vorher. Aber drei
Tausendstelsekunden sind nichts. Wenn man erst im Q3 ist, kann man für den
Einzug ins Q4 kämpfen. Aber jetzt muss ich damit leben und hoffe, dass wir im
Rennen Punkte holen können. Die Top fünf wären fantastisch. Aber es wird sicherlich
schwierig zu überholen.“

Edoardo Mortara (Playboy Audi A4 DTM), Startplatz 11
„Ich habe zu viele Fehler gemacht und am Ende die Rechnung dafür gezahlt. Es war
für mich nicht überraschend, so früh aus dem Qualifying auszuscheiden. Die DTM ist
so eng, wenn man sich nicht hundertprozentig gut mit dem Auto fühlt, wird es
schwierig, ein gutes Resultat zu holen. Im Freien Training lief es mit neuen Reifen
sehr gut, aber mit gebrauchten Reifen kämpfen wir immer am Limit. Wir gehen jetzt
vom elften Platz ins Rennen – das ist nicht so schlecht. Aber durch den Unfall habe
ich einige Teile beschädigt. Sorry für mein Team – es war der zweite Fehler in Folge.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg): „Für Filipe (Albuquerque) war
es sehr schade, wegen drei Tausendstelsekunden rauszufliegen. Keine Ahnung, ob in
seinem letzten Anlauf noch etwas gegangen wäre, aber dann flog Edo (Mortara) ins
Kiesbett und die Gelben Flaggen wurden geschwenkt. Wegen dieses Abflugs konnte
sich Filipe nicht mehr verbessern. Auch für Edo war es schade. Heute war einiges
drin, wie Miguel Molina gezeigt hat. Wir waren eigentlich das ganze Wochenende
gut dabei. Von den Positionen neun und elf sind auf jeden Fall Punkte drin.“