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20.10.2014

Audi ist bester Hersteller der DTM 2014



155.000 Zuschauer erleben Audi-Dreifachsieg beim DTM-Finale Mattias Ekström feiert zweiten Sieg in Folge Audi schlägt BMW und Mercedes-Benz in der Herstellerwertung
Ingolstadt/Hockenheim, 19. Oktober 2014 – Audi ist der beste Hersteller der
DTM 2014: Mit einem Dreifachsieg beim Finale in Hockenheim ist es der Marke
mit den Vier Ringen vor 155.000 Zuschauern (am Wochenende) gelungen, BMW
noch den Titel in der Herstellerwertung abzujagen.

Die Mannschaft um Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich und Dieter Gass,
Leiter DTM bei Audi Sport, verwandelte einen Rückstand von 21 Punkten mit einer
eindrucksvollen Vorstellung im Finale in einen Vorsprung von 30 Punkten. Audi
sammelte in der Saison 2014 insgesamt 409 Punkte, BMW 379 und Mercedes-Benz
222. Einer der ersten Gratulanten war Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger,
der das DTM-Finale in der Audi-Box verfolgte.

Auch die Vizemeisterschaft und Rang drei in der Fahrerwertung sicherte sich Audi.
Der zweimalige DTM-Champion Mattias Ekström feierte im Red Bull Audi RS 5 DTM
des Audi Sport Team Abt Sportsline seinen zweiten Sieg in Folge und beendete die
Saison als Vizemeister. Vorjahres-Champion Mike Rockenfeller schob sich im
Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix mit einem zweiten Platz
noch auf Rang drei der Fahrerwertung nach vorn. Jamie Green sorgte im Hoffmann
Group Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg als Dritter dafür, dass beim
Saisonfinale Piloten aller drei Audi Sport Teams auf dem Podium standen.

„Heute hat Audi Vorsprung durch Technik gezeigt: vor dem Start des Rennens mit
dem fahrerlosen RS 7 und beim DTM-Finale mit einem Dreifachsieg“, sagte Dieter
Gass. „Unser Ziel an diesem Wochenende war der Gewinn der Herstellerwertung.
Und die haben wir am Ende klar für Audi entschieden – auch dank einer tollen
Mannschaftsleistung. Dass heute Fahrer aller drei Audi Sport Teams auf dem
Podium standen, spricht für sich. An diesem Wochenende konnten alle sehen, wie
stark der Audi RS 5 DTM ist. 15 von 30 möglichen Podiumsplatzierungen in diesem
Jahr sind eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Glückwunsch auch an Mattias
(Ekström) und Mike (Rockenfeller) zur Vizemeisterschaft und Platz drei in der
Fahrerwertung. Wir freuen uns schon auf 2015. Dann wollen wir uns auch die
Startnummer 1 wieder zurückholen.“

Der Rennsieger Mattias Ekström startete genau wie Mike Rockenfeller auf den
härteren Standardreifen und hatte damit die richtige Strategie. Die beiden hielten
sich immer in der Top Ten und konnten in der Schlussphase nach dem Wechsel auf
die weicheren Optionsreifen Platz um Platz gutmachen. Begünstig durch ein spätes
Safety-Car gelang es Ekström und Rockenfeller, den von der Startrunde an
führenden Jamie Green in den letzten beiden Runden noch abzufangen.

„Mein Audi war auch heute wieder fantastisch“, jubelte Mattias Ekström nach
seinem zweiten Sieg in nur drei Wochen. „Seit es im Qualifying besser läuft, klappt
es auch im Rennen wieder. Das war ein schönes Saisonende für Audi, das Team Abt
Sportsline und auch mich vor einer fantastischen Kulisse. Mehr kann man sich nicht
wünschen, um sich in die Winterpause zu verabschieden.“

Mit Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM) und Miguel Molina (Audi Sport Audi
RS 5 DTM) auf den Plätzen sechs und neun kamen insgesamt fünf Audi-Piloten in die
Top Ten und damit in die Punkteränge.

Nico Müller (Audi Financial Services Audi RS 5 DTM) beendete das letzte Rennen
seiner Rookie-Saison nach einem harten Rennen auf Rang 14. Adrien Tambay
(Playboy Audi RS 5 DTM) und Edoardo Mortara (Audi Sport Audi RS 5 DTM) schieden
nach Kollisionen aus, wurden aber noch auf den Plätzen 19 und 22 gewertet.
Schon vor dem Start des DTM-Finales sorgte Audi in Hockenheim für Aufsehen: Ein
fahrerloser Audi RS 7 piloted driving concept drehte eine schnelle Runde auf der
DTM-Rennstrecke – ohne Fahrer. Mit Fahrer unterwegs war anschließend der neue
Audi TT cup, der 2015 im Rahmen der DTM zum Einsatz kommt: Am Steuer saß Prof.
Dr. Ulrich Hackenberg, Audi-Vorstand für Technische Entwicklung, der sich nach dem
Rennen mit dem Vorstandsvorsitzenden Rupert Stadler und der gesamten DTMMannschaft
von Audi über den Gewinn der Herstellermeisterschaft freute.