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29.09.2014

Stimmen nach dem Rennen in Zandvoort



Ingolstadt/Zandvoort, 28. September 2014 – Jubel im Audi-Lager: Auf dem Dünenkurs in Zandvoort feierte Mattias Ekström den ersten Saisonsieg des Audi RS 5 DTM. Die Stimmen der Fahrer und Verantwortlichen nach dem Rennen.
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Dieser Sieg war mehr als überfällig
und tut der ganzen Mannschaft gut, die sehr hart dafür gearbeitet hat. Es war ein
ziemlich verrücktes Rennen, in dem man auch etwas Glück brauchte. Aber der Audi
RS 5 DTM war in Zandvoort ganz einfach das stärkste Auto, das konnte man hier
ganz klar sehen.“

Dieter Gass (Leiter DTM): „Natürlich sind wir sehr zufrieden und erleichtert über
den Sieg von Mattias (Ekström). Eine fantastische Leistung. Nachdem er gestern
ungerechtfertigt bestraft worden ist, hat er heute die richtige Antwort auf der
Rennstrecke gegeben. Das Rennen war für die Zuschauer mit vier Safety-Car-Phasen
sicherlich spektakulär. Aber einiges, was sich auf der Strecke abgespielt hat, kann
ich nicht gutheißen. Ich verstehe beispielsweise nicht, wie es möglich ist, dass in
einer schnellen Kurve einem Fahrer auf die Ecke gefahren wird, wie es (Christian)
Vietoris mit Nico Müller gemacht hat, und er ohne Bestrafung davonkommt.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM), Platz 15
Reifen: Option/Standard
„Wir hatten einfach Pech. Wir lagen auf dem zweiten Platz. Marco Wittmann hatte
einen frühen Boxenstopp und ich konnte Martin Tomczyk und Nico Müller überholen
und lag hinter Mike (Rockenfeller). Dann kam das Safety-Car und das hat viel Zeit
gekostet, weil wir auf Optionsreifen gestartet waren. Mattias (Ekström) hat davon
profitiert. Mein Speed war wirklich gut. Wir brauchen nur etwas Glück, dann werden
die Resultate kommen.“

Nico Müller (Audi Financial Services RS 5 DTM), Ausfall
Reifen: Option/Standard
„Das Rennen hat top angefangen. Ich hatte einen super Start und bin direkt auf
Platz drei vorgefahren. Es wäre fast noch mehr drin gewesen, hat aber nicht ganz
gereicht. Ich habe dann die Reifen geschont und bin hinterher gefahren. Marco
Wittmann hatte vorn sehr früh Reifenprobleme. Nach der ersten Safety-Car-Phase
war bei mir noch alles in Ordnung, aber nach der zweiten ging plötzlich gar nichts
mehr. Ich hatte ein Problem am Auto, weil ich irgendein Teil aufgelesen hatte. Von
da an ist alles in die falsche Richtung gelaufen. Der Unfall am Schluss war da nur
noch der Punkt auf dem i.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg): „Gratulation an Audi, Ekström
und das Audi Sport Team Abt Sportline. Endlich der erste Sieg nach so langer Zeit.
Für uns war es schade, beide Fahrer sind ein gutes Rennen gefahren. Doch mit dem
Safety-Car war nicht mehr möglich, außerdem wurden beide Fahrer umgedreht.“