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29.09.2014

Audi gewinnt DTM-Krimi in Zandvoort



Mattias Ekström holt ersten Saisonsieg für Audi Edoardo Mortara nach Aufholjagd auf Platz vier Mike Rockenfeller und Nico Müller im Pech
Ingolstadt/Zandvoort, 28. September 2014 – Im wohl aufregendsten Rennen des
Jahres hat Mattias Ekström einen kühlen Kopf bewahrt und Audi in Zandvoort den
ersten Saisonsieg in der DTM beschert. Für den Schweden war es bereits der vierte
Triumph in Zandvoort, für Audi der siebte Erfolg bei elf Starts auf der
anspruchsvollen Strecke in den niederländischen Dünen.

Ekström startete im Red Bull Audi RS 5 DTM von Position acht auf Standardreifen
und hatte für den turbulenten Rennverlauf mit insgesamt vier Safety-Car-Phasen die
perfekte Strategie. Nach seinem Wechsel auf Optionsreifen konnte sich der Schwede
innerhalb von nur neun Runden von Platz 15 an die Spitze nach vorn kämpfen, den
BMW von Marco Wittmann überholen und schließlich mit einem Vorsprung von
7,414 Sekunden die Ziellinie als souveräner Sieger überqueren.

Für Audi war es der insgesamt 66. Sieg bei einem DTM-Rennen, für Ekström und das
Audi Sport Team Abt Sportsline der erste seit Valencia im Oktober 2011. „Ein Sieg
ist immer etwas ganz Besonderes“, erklärte Mattias Ekström. „Aber dieser Sieg ist
auch deshalb ein ganz besonderer, weil der letzte schon so lange her war – für mich,
aber auch für das Audi Sport Team Abt Sportsline. Wir mussten lange darauf
warten, umso mehr freuen wir uns, heute den größten Pokal mit nach Hause zu
nehmen. Wir hatten in den letzten Monaten viel Pech, heute hatten wir das nötige
Glück. Wichtig war, dass ich am Anfang auf den Standardreifen nicht zu viel Zeit
verloren habe. Anschließend spielten uns die Safety-Cars in die Hände – und mein
Auto war heute sehr schnell.“

Edoardo Mortara komplettierte mit Rang vier im Audi Sport Audi RS 5 DTM den
erfolgreichen Tag für Audi. Der Italiener musste das Rennen wegen eines
Regelverstoßes im Qualifying vom Ende der Startaufstellung aus in Angriff nehmen,

kämpfte sich am Anfang auf Optionsreifen Platz um Platz nach vorn und verteidigte
am Ende erfolgreich seine Position.
Mit Timo Scheider im AUTO TEST Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix auf
Platz zehn kam ein weiterer Audi-Pilot in die Punkteränge. Sein Teamkollege Mike
Rockenfeller war im Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix
dagegen der tragische Held des Rennens: Der Trainingsschnellste fuhr lange auf
Siegkurs, wurde durch die Safety-Cars jedoch um alle Chancen gebracht und am
Ende nur 16.

Großes Pech hatte auch Youngster Nico Müller im Audi Financial Services Audi RS 5
DTM des Audi Sport Team Rosberg, der zeitweise hinter Rockenfeller auf Platz zwei
lag, in Runde 26 aber von Mercedes-Pilot Christian Vietoris von der Strecke gedrängt
wurde. Teamkollege Jamie Green verlor im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM kurz vor
Rennende mögliche Punkte durch einen Treffer von BMW-Pilot Bruno Spengler.
Miguel Molina (Audi Sport Audi RS 5 DTM) und Adrien Tambay (Playboy Audi RS 5
DTM) mussten nach Ausrutschern aufgeben.

„Natürlich sind wir froh, dass wir endlich den ersten Saisonsieg geschafft haben“,
sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Wir hatten in diesem Jahr schon so
oft die Möglichkeit, aber immer ist etwas dazwischengekommen. Auch heute
mussten wir lange zittern. Aber Mattias (Ekström) hatte für diesen verrückten
Rennverlauf die richtige Strategie und ist am Ende mit den Optionsreifen extrem
stark unterwegs gewesen. Auch die Aufholjagd von Edo Mortara vom letzten auf den
vierten Platz war fantastisch. Vor allem auch, wie er sich am Ende erfolgreich auf
den Standardreifen gegen die Angriffe von Vietoris verteidigt hat. Man hat gesehen,
wie wohl sich der Audi RS 5 DTM in Zandvoort fühlt. Die großen Pechvögel waren
heute Nico Müller und Mike Rockenfeller: Das zweite Safety Car kam für sie genau
im falschen Moment. ‚Rocky’ wäre heute nur schwer zu schlagen gewesen.“