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02.10.2011

Titel und Sechsfachsieg für Audi in Valencia



Ingolstadt/Valencia, 2. Oktober 2011 – Triumph in Valencia: Mit einem Sechsfachsieg und dem vorzeitigen Titelgewinn gelang Audi die Krönung der DTM-Saison 2011. Mattias Ekström feierte den dritten Saisonsieg, Filipe Albuquerque dahinter seinen ersten Podiumsrang und Martin Tomczyk ist als Dritter neuer DTM-Champion.
Platz drei genügte Martin Tomczyk, um beim neunten DTM-Rennen bereits vorzeitig als Titelgewinner festzustehen. Mit 13 Punkten Vorsprung vor Titelrivale Bruno Spengler (Mercedes-Benz) gelang dem Bayern ein besonderes Meisterstück: Zum ersten Mal gewann er die begehrte DTM-Trophäe, zum ersten Mal gelang dies dem Audi Sport Team Phoenix mit einem Jahreswagen, und es ist bereits sieben Jahre her, dass ein Audi-Pilot schon vor dem Finale als Meister feststand. 2004 war dies zuletzt Mattias Ekström gelungen, der nun in Valencia den Gesamtsieg feierte. Tomczyk war von Startplatz zehn eine perfekte Aufholjagd geglückt: Bereits in der ersten Runde war er Sechster, nach seinem zweiten Stopp Dritter.

"Ich gratuliere Martin Tomczyk, seinem Team und der ganzen Audi-Mannschaft herzlich zu dieser großartigen Leistung. Die Fans erleben packende Duelle auf höchstem sportlichen Niveau und mit Martin einen absolut verdienten Champion der Saison 2011", sagt Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG. "Nach dem Triumph bei den 24 Stunden von Le Mans und zahlreichen weiteren Siegen krönt dieser Titel schon jetzt ein erfolgreiches Audi-Motorsportjahr." Sein Vorstandskollege Michael Dick, verantwortlich für die Technische Entwicklung, gratulierte dem neuen Meister ebenfalls: "Glückwunsch an Martin Tomczyk, der eine hervorragende Saison gefahren ist und sich auch abseits der Strecke immer als fairer und toller Sportsmann präsentiert hat. Gleichzeitig ist der fünfte DTM-Titel des Audi A4 DTM seit seinem Debüt in der Saison 2004 ein tolles Abschiedsgeschenk: Parallel läuft bereits die Entwicklung unseres neuen Audi A5 DTM für die nächste Saison auf Hochtouren. Wir bei Audi arbeiten mit aller Leidenschaft daran, dass er in die erfolgreichen Fußstapfen seines Vorgängers treten wird."

Das Renngeschehen in Spanien dominierte unangefochten Mattias Ekström. 38 der 45 Runden führte der zweifache Meister das Feld an. Nach den Erfolgen am Nürburgring und in Oschersleben feierte der Schwede aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline in Spanien den dritten Rennsieg innerhalb von vier Rennen. Dahinter rundete Filipe Albuquerque ein für ihn perfektes Wochenende ab. Der DTM-Neuzugang aus Portugal war als Zweiter gestartet, behauptete seine Position bis ins Ziel und bescherte sich selbst und dem Audi Sport Team Rosberg damit das beste Saisonergebnis. Er lag im Ziel 15,847 Sekunden vor Martin Tomczyk.

Vorbehaltlich einer Berufung, die zwei Mercedes-Benz-Teams gegen den Wertungsausschluss ihrer Fahrer eingelegt haben, kamen in Valencia drei weitere Audi-Piloten auf den nächsten Rängen ins Ziel. Timo Scheider, dem die schnellste Runde gelang, erreichte Rang vier vor seinen Abt-Teamkollegen Miguel Molina und Oliver Jarvis. Mike Rockenfeller belegte den neunten Platz, Rahel Frey erreichte Rang 14. Edoardo Mortara gab drei Runden vor Schluss mit einem Handlingproblem an der Box auf.

"Das war ein fantastischer Tag für Audi", freute sich Dr. Martin Mühlmeier, Leiter Technik von Audi Sport. "Sechs Audi A4 DTM auf den ersten sechs Plätze, Mattias Ekström hat einmal mehr eine Spitzenleistung gezeigt, Martin Tomczyk hat den Titel mit einer tollen Aufholjagd aus eigener Kraft errungen, und Filipe Albuquerque hat sein erstes Podiumsergebnis erzielt. Wir sind überglücklich."

Aus den USA gratulierte auch Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich, der beim ILMC-Rennen in Road Atlanta im Einsatz war: "Herzlichen Glückwunsch, ich freue mich riesig für Martin. Er gehört schon seit elf Jahren zu unserer Audi-Familie in der DTM und hat in dieser Zeit viele Höhen und sicher auch Tiefen erlebt – doch den Kopf hat er nie hängen lassen, sondern ist besonders in dieser Saison als Leader vorausgegangen. Jetzt hat er sich und sein Team für die harte Arbeit und den Kampfgeist mit dem Titel belohnt. Dass Martin ein starker Rennfahrer und ein toller Kerl ist, wussten wir schon immer – jetzt ist er auch ein echter Champion."