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18.08.2014

Stimmen nach dem Rennen auf dem Nürburgring



Ingolstadt/Nürburg, 17. August 2014 – Mit Mike Rockenfeller und Edoardo Mortara standen beim DTM-Rennen auf dem Nürburgring zwei Audi-Piloten auf dem Podium. Die Stimmen nach dem siebten Saisonlauf.
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Wenn man am Start fünf Autos
unter den besten Sechs hat, sind die Plätze zwei und drei zu wenig. Wir haben uns
heute ganz klar unter Wert verkauft. Wir werden die Pause bis zum Lausitzring
nutzen, um bei den letzten drei Rennen der Saison besser auszusehen. In der
Fahrerwertung ist eine Vorentscheidung gefallen. Aber in der Herstellerwertung ist
noch alles möglich.“

Dieter Gass (Leiter DTM): „In der DTM zwei Fahrer auf dem Podium zu haben, ist
grundsätzlich ein gutes Ergebnis. Glückwunsch an Mike (Rockenfeller) und Edo
(Mortara). Dass es nur die beiden geschafft haben, ihre guten Startpositionen zu
nutzen, ist natürlich nicht befriedigend. Wir haben unser Ziel, das Rennen zu
gewinnen, nicht erreicht. Zudem haben wir viele Autos verloren – gerade beim
Rennstart. Vier von acht Autos durch Kollisionen zu verlieren, tut weh.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM), Platz 15
Reifen: Option/Standard
„Alles, was falsch laufen konnte, ist falsch gelaufen. Ich hatte einen schlechten
Start und habe gleich ein paar Teile von meinem Auto verloren, als ich einem
Zweikampf zwischen Miguel (Molina) und Timo (Scheider) nicht mehr ausweichen
konnte. Auf Optionsreifen fehlte mir einfach die Geschwindigkeit im Gegensatz zu
den Autos vor mir. Viele Fahrer haben mich überholt. Dann hatte ich einen harten
Zweikampf mit Farfus. Mein Auto war danach noch stärker beschädigt. Ab dem
Zeitpunkt war es schwierig, die Motivation hochzuhalten. Auf Standardreifen lief es
dann ein bisschen besser. Leider bin ich nicht in die Top Ten gekommen.“

Nico Müller (Audi Financial Services RS 5 DTM), Ausfall
Reifen: Standard
„Es war frustrierend, denn das Rennen hat richtig gut begonnen. Ich war der
Schnellste auf Standardreifen und hatte gute Chancen, am Ende des Rennens Plätze
gutzumachen. Das Auto hat sich sehr gut gefühlt, ich konnte an Timo (Scheider)
vorbeigehen. Eine halbe Runde später wurde er von hinten angeschoben und traf
mich. Damit war das Rennen leider beendet.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg): „Das war nicht unser Rennen.
Jamie (Green) kam am Start nicht gut weg, hat gleich ein paar Teile verloren. Die
ganzen Berührungen mit Konkurrenten, die er hatte, waren nicht förderlich. Das
Auto war mit Sicherheit ziemlich angeschlagen. Er hat bis zum Schluss gekämpft,
aber mehr war nicht drin. Bei Nico (Müller) war es sehr schade. Er hatte die
Geschwindigkeit, aber dann gab es diese dumme Aktion. Wickens ist Scheider
reingefahren und der hat dann Nico getroffen. Das war sehr ärgerlich.“