zurück zur Übersicht

04.08.2014

Audi-Piloten punkten mit Aufholjagden



Vier Audi RS 5 DTM auf dem Red Bull Ring in den Punkterängen Scheider, Tambay, Ekström und Green erobern die Plätze 5 bis 8 Green verliert Podiumschance durch Kommunikationsproblem
Ingolstadt/Spielberg, 3. August 2014 – Es bleibt dabei: Der Red Bull Ring in
Spielberg (Österreich) ist Garant für besonders spektakuläre DTM-Rennen.
47.500 Zuschauer (am Wochenende) sahen packende Duelle, kuriose
Zwischenfälle und trotz einer schwierigen Ausgangsposition vier Audi RS 5 DTM in
den Top Acht.

Nachdem die erste Saisonhälfte für ihn nicht optimal verlaufen war, hatte Timo
Scheider erstmals in diesem Jahr Grund zur Freude: Der zweifache DTM-Champion
startete auf den weicheren Optionsreifen und arbeitete sich vom 14. Startplatz
innerhalb weniger Runden an die Spitzengruppe heran. Nach 47 Runden überquerte
er im AUTO TEST Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix die Ziellinie als bester
Audi-Pilot auf Rang fünf – nur 6,666 Sekunden hinter dem Sieger.

„Im Rennen von Platz 14 auf fünf vorzufahren ist ein tolles Gefühl für mich und die
Truppe“, sagte der zweimalige DTM-Champion. „Wir hatten in den ersten fünf
Rennen genügend Ärger und Probleme. Ich hoffe, dass wir das jetzt herumdrehen
können und das Glück in der zweiten Saisonhälfte auf unserer Seite ist.“

Auch Adrien Tambay (Playboy Audi RS 5 DTM) und Mattias Ekström (Red Bull Audi
RS 5 DTM, beide Audi Sport Team Abt Sportsline) boten den österreichischen
Zuschauern eindrucksvolle Aufholjagden. Tambay startete genau wie Scheider auf
Optionsreifen und fuhr vom 20. Startplatz bis auf Position sechs nach vorn. Ekström
ging mit den härteren Standardreifen ins Rennen und war am Ende der beste Fahrer
mit dieser Strategie. Der Schwede fuhr vom 15. Startplatz auf Rang sieben und
behauptete damit seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung der DTM.

Der tragische Held des Tages war Jamie Green im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM
des Audi Sport Team Rosberg. Der Brite hatte es im Qualifying als einziger Audi-Pilot
in die Top Ten geschafft und kämpfte von Anfang an in der Spitzengruppe mit. Bis
zur Halbzeit des Rennens lag er vor dem späteren Sieger Marco Wittmann. Durch ein
Kommunikationsproblem mit seiner Boxencrew wechselte Green jedoch eine Runde
zu spät von Options- auf Standardreifen. Deshalb musste der Audi-Pilot in Führung
liegend zu einer Durchfahrtsstrafe an die Box kommen und sich am Ende mit Rang
acht begnügen.

Miguel Molina verpasste im Audi Sport Audi RS 5 DTM als Elfter einen Punkt um nur
0,410 Sekunden. Titelverteidiger Mike Rockenfeller fiel im Schaeffler Audi RS 5 DTM
in der Anfangsphase ans Ende des Feldes zurück. Nach dem Wechsel auf
Optionsreifen war er der schnellste Mann im Feld, kam noch auf Platz 13 nach vorn
und erzielte mit 1.25,266 Minuten (182,647 km/h) einen neuen DTMStreckenrekord.
Gegen Edoardo Mortara (Audi Sport Audi RS 5 DTM) und Nico Müller (Audi Financial
Services Audi RS 5 DTM) wurden Durchfahrtstrafen verhängt, weil sie unter Gelber
Flagge nicht ausreichend verlangsamt hatten. Sie belegten die Plätze 16 und 19.
„Nach dem gestrigen Qualifying konnten wir nicht unbedingt erwarten, vier Autos in
die Punkte zu bringen“, so die Bilanz von Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport.
„Heute hat die Performance gestimmt: Mike Rockenfeller ist die schnellste

Rennrunde gefahren, Jamie Green hat um das Podium gekämpft und Timo Scheider,
Adrien Tambay und Mattias Ekström sind von ganz weit hinten in die Top Sieben
gefahren. Schade ist, dass Jamie durch einen Kommunikationsfehler mit seiner Box
die Chance auf ein mögliches Podium verloren hat. Dadurch hatte BMW leichtes
Spiel, Marco Wittmann nach vorne zu holen und ihm in der Meisterschaft einen
großen Vorsprung zu verschaffen. In zwei Wochen am Nürburgring müssen wir im
Qualifying zu alter Stärke zurückfinden.“