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14.07.2014

Stimmen nach dem Rennen in Moskau



Ingolstadt/Moskau, 13. Juli 2014 – Mit einem Podiumsplatz von Mattias Ekström endete der zweite Auftritt der DTM auf dem Moscow Raceway. Die Stimmen der Audi-Piloten nach dem turbulenten Rennen.
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Wir sehen es natürlich gar nicht
gerne, wenn sich zwei Audi-Piloten gegenseitig aus dem Rennen reißen. Heute ist
das gleich zweimal passiert. Es war in beiden Fällen keine Absicht, trotzdem darf es
nicht vorkommen. Wir haben dadurch wertvolle Punkte und einen Teil unseres
Vorsprungs in der Herstellerwertung eingebüßt. Mattias (Ekström) ist einmal mehr
ein starkes Rennen gefahren und nun der einzige Fahrer, der in diesem Jahr schon
dreimal auf dem Podium stand. Er muss aber an seiner Qualifying-Form arbeiten.“

Dieter Gass (Leiter DTM): „Wir haben für dieses Rennen natürlich mehr erwartet:
Die Zielsetzung war klar, dass wir hier gewinnen wollten. Das haben wir relativ
deutlich verfehlt. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, um dieses Rennen
gewinnen zu können. Das müssen wir uns sicherlich anschauen und für die Zukunft
ausmerzen.“

Nico Müller (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 5
Reifen: Option/Standard
„Ich freue mich über die Punkte. Doch wie sie zustande gekommen sind und wie
viele es sind – das ist sicher ausbaufähig. Wir hatten ein Problem mit dem
Optionsreifen und ich musste schauen, dass ich überlebe, bis das Boxenstoppfenster
geöffnet ist. Auf dem Standardreifen war ich dann super unterwegs, bin einen
langen Stint gefahren und immer schneller unterwegs gewesen. Der erste Teil des
Rennens war frustrierend, der zweite war toll. Insgesamt bin ich zufrieden und Platz
fünf ist gut.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM), Ausfall
Reifen: Standard
„Leider war mein Rennen bereits früh beendet. Das ist immer enttäuschend. Mein
Auto war an diesem Wochenende wirklich gut, wir hatten viel Potenzial für das
Rennen. Wir hatten den Speed, um weit vorzufahren. Leider konnten wir das nicht
zeigen. Edoardo (Mortara) hat mich gedreht. Ich wusste nicht, dass er da war, das
habe ich erst gemerkt, als er mich getroffen hat – und dann war es zu spät.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg): „Es war ein turbulentes
Rennen. Schade, was mit Jamie (Green) in der ersten Runde passiert ist, das müssen wir uns noch anschauen, da war sicher mehr drin. Nico (Müller) hat anfangs
wahrscheinlich seine Optionsreifen etwas kaputtgefahren, doch mit dem
Standardreifen war er gut. Ich muss noch mit der Rennleitung über Timo Glock
reden, er sollte die Plätze tauschen und machte nicht langsamer. Platz fünf von Nico
Müller war heute Schadensbegrenzung. Die Punkte waren jedoch wichtig für das
Team und eine schöne Bestätigung für die Arbeit.“