zurück zur Übersicht

05.05.2014

Starker DTM-Auftakt für Audi



Ingolstadt/Hockenheim, 4. Mai 2014 – Vor 75.000 Zuschauern (am
Wochenende) hat Audi beim Saisonauftakt der DTM 2014 einen starken Eindruck
hinterlassen: Mit Mattias Ekström, Adrien Tambay und Mike Rockenfeller kamen
auf dem Hockenheimring drei Audi-Piloten in die Top Vier.

Routinier Mattias Ekström startete im Red Bull Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team
Abt Sportsline mit einem zweiten Platz in seine 14. DTM-Saison für Audi. Der
Schwede begann das Rennen auf den härteren Standardreifen, lag in der
Anfangsphase auf Position acht und kämpfte sich nach dem Wechsel auf die
schnelleren Optionsreifen Position um Position nach vorn.

Fünf Runden vor Rennende überholte Ekström auch seinen Teamkollegen Adrien
Tambay, der im Playboy Audi RS 5 DTM zunächst an der Spitze des Feldes lag, in
Runde drei aber den späteren Sieger Marco Wittmann im BMW ziehen lassen
musste. Durch eine Zeitstrafe wegen Verlassens der Strecke in Kurve eins verlor der
junge Franzose den Anschluss zu Wittmann.

Ein eindrucksvolles Rennen fuhr auch Mike Rockenfeller im Schaeffler Audi RS5 DTM
des Audi Sport Team Phoenix: Der Titelverteidiger kämpfte sich mit der gleichen
Strategie wie Ekström vom zehnten Startplatz auf Rang vier nach vorn und startete
damit wesentlich besser in die neue DTM-Saison als in sein Meisterjahr 2013.

Frustrierend endete das Rennen dagegen für seinen Teamkollegen Timo Scheider,
der auf den weicheren Optionsreifen gestartet war und auf dem dritten Platz lag, als
er in Runde 34 von DTM-Neuling António Félix da Costa im BMW unter Gelben
Flaggen umgedreht wurde. Auch dadurch verlor Scheider in der Folge insgesamt
sechs Positionen – die letzten drei nach einer Rangelei mit Augusto Farfus in der
Schlussrunde.

Großes Pech hatte auch Edoardo Mortara: Der Italiener lag bei seinem ersten
Rennen im Audi Sport Team Abt Sportsline bis zur 31. Runde vor seinem
Teamkollegen Mattias Ekström, als er seinen Audi Sport Audi RS 5 DTM mit einem
Reifenschaden vorne links abstellen musste. „Das war sehr schade“, meinte der
Schwede. „Das wäre am Ende noch ein sehr cooler Kampf geworden. Ich selbst kann
mit Patz zwei heute gut leben, auch wenn wir alle hier sind, um um Siege zu
kämpfen.“

Miguel Molina arbeitete sich auf Platz 13 nach vorn, nachdem er nach dem
Qualifying wegen eines fehlenden Teils an seinem Audi Sport Audi RS 5 DTM vom
sechsten auf den letzten Startplatz zurückversetzt worden war.
Nico Müller erlebte im Audi Financial Services Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team
Rosberg ein turbulentes DTM-Debüt. Der junge Schweizer fiel am Start ans Ende des
Feldes zurück. Obwohl später das Drag Reduction System (DRS) seines Autos nicht
funktionierte, kam er als 16. ins Ziel.

Teamkollege Jamie Green musste seinen Hoffmann Group Audi RS 5 DTM schon
nach zwei Runden an der Box parken, weil bei einer Kollision mit dem BMW von
Augusto Farfus die Befestigung des Frontsplitters beschädigt worden war.

„Es war ein gutes Rennen für Audi“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport.
„Dass wir drei Autos in die Top Vier gebracht haben, und das mit unterschiedlichen
Strategien, spricht für unseren neuen RS 5 DTM. Auch der Sieg wäre möglich
gewesen, aber Marco Wittmann war an diesem Wochenende extrem stark –
Glückwunsch an ihn, vor allem aber an unsere Jungs: Wir alle haben harte Wochen
hinter uns. Auf diesem Ergebnis können wir aufbauen und freuen uns schon jetzt auf
Oschersleben.“