zurück zur Übersicht

19.08.2013

Zwei Audi RS 5 DTM in Startreihe zwei



Miguel Molina beim „Heimspiel“ am Nürburgring auf Startplatz drei Auch Edoardo Mortara in der zweiten Startreihe Tabellenführer Mike Rockenfeller startet von Position elf
Ingolstadt/Nürburg, 17. August 2013 – Seit Saisonbeginn hat Miguel Molina
seinen Zweitwohnsitz in der Nähe des Nürburgrings. Der siebte Lauf der DTM ist
für den Spanier damit so etwas wie ein Heimspiel – und das nimmt der 24-Jährige
am Sonntag als bester Audi-Pilot von Startplatz drei in Angriff.

Wie so oft in der DTM waren es Tausendstelsekunden, die im vierteiligen
Zeittraining über das Weiterkommen in das nächste Segment entschieden. Das
bekam auch Tabellenführer Mike Rockenfeller zu spüren, der im Schaeffler Audi RS 5
DTM des Audi Sport Team Phoenix im ersten Abschnitt Bestzeit fuhr, im zweiten
aber um hauchdünne 0,007 Sekunden den Sprung in die Top Ten verpasste. Damit
startet „Rocky“ einen Platz hinter seinem schärfsten Rivalen im Titelkampf, BMWPilot
Bruno Spengler, von Position elf.

Rockenfellers Teamkollegen Miguel Molina gelang dagegen ein nahezu perfektes
Zeittraining und zum ersten Mal in dieser Saison der Sprung unter die besten vier.
Um ganze 0,006 Sekunden verpasste der Spanier einen Platz in der ersten

Startreihe. Er zeigte sich trotzdem hoch zufrieden: „Das war ein gutes Qualifying für
mich. Danke an Audi und das Team Phoenix. Wir hatten in dieser Saison viele harte
Tage. Umso schöner ist es, nun endlich wieder um den Sieg kämpfen zu können. Ich
habe mein Selbstvertrauen nie verloren, sondern hart gearbeitet. Ich weiß, wie
schwer die DTM ist und dass immer alles passieren kann. Ich freue mich auf das
Rennen morgen.“

Neben Molina wird Edoardo Mortara im Playboy Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team
Rosberg das Rennen ebenfalls aus der zweiten Startreihe in Angriff nehmen. Der in
Genf lebende Italiener war in allen vier Segmenten des Zeittrainings schnell
unterwegs.

Mit Mattias Ekström im Red Bull Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline
auf Startplatz neun kamen Fahrer aller drei Audi-Werksteams in die Top Ten.
Ekströms Teamkollege Jamie Green fühlte sich in Q3 von Mercedes-Pilot Gary
Paffett behindert und startet am Sonntag neben Rockenfeller aus Reihe sechs.

Adrien Tambay nimmt das Rennen im Audi ultra RS 5 DTM von Position 14 in
Angriff. Filipe Albuquerque fehlten in Q1 auf Platz 17 0,004 Sekunden zum
Weiterkommen in den nächsten Abschnitt, nachdem er im Freien Training am
Vormittag noch die Bestzeit erzielt hatte.

Timo Scheiders Pechsträhne setzte sich auch am Nürburgring fort: Im Freien
Training löste ein technischer Defekt den Feuerlöscher seines AUTO TEST Audi RS 5
DTM aus. Aufgrund eines Problems mit dem Tanksystems blieb Scheider am Ende
von Q1 nur eine einzige Runde, die im Verkehr und mit Startplatz 18 endete.

„Wir konnten unsere Serie fortsetzen: Als einziger Hersteller hatten wir bei allen
Rennen mindestens ein Auto in den ersten beiden Startreihen – hier sogar zwei“,
sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Es ging im Qualifying gewohnt eng
zu, die Bedingungen haben sich je nach Lage der Wolken immer wieder leicht
verändert. Da brauchte man auch etwas Glück. Das hatte ‚Rocky’ in Q2 leider nicht.
Von Startplatz elf wird es morgen nicht einfach für ihn. Aber auch Bruno (Spengler)
und Gary (Paffett), seine beiden schärfsten Verfolger im Titelkampf, sind nicht ganz
vorn dabei. Für Miguel (Molina) und Edo (Mortara) freue ich mich ganz besonders:
Beide hatten bisher eine schwierige Saison und haben morgen die Chance, auf das
Podium zu kommen.“