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15.07.2013

Stimmen nach dem Rennen auf dem Norisring



Ingolstadt/Nürnberg, 14. Juli 2013 – Mattias Ekström errang den ersten Sieg für Audi auf dem Norisring seit 2002 – die Stimmen nach dem denkwürdigen Rennen.
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Seit wir 2004 werksseitig in die DTM
zurückgekehrt sind, haben wir auf diesen Moment gewartet. Ein Sieg auf dem
Norisring vor dieser großartigen Kulisse, so vielen Audi-Fans und unseren
Mitarbeitern ist einfach etwas ganz Besonderes. Dass es ausgerechnet Mattias
(Ekström) gelungen ist, diesen lang ersehnten Erfolg für Audi einzufahren, freut
mich besonders, denn er war in all den Jahren hier am Norisring immer stark und oft
ganz dicht dran am Sieg. Nun hat es endlich geklappt und das auch noch an seinem
Geburtstag. Nur drei Wochen nach dem Triumph in Le Mans auch den Heimsieg auf
dem Norisring geschafft zu haben, ist einfach fantastisch und ein toller Lohn für die
gesamte Mannschaft, die hart dafür gearbeitet hat. Heute Abend wird kräftig
gefeiert!“

Dieter Gass (Leiter DTM): „Das ist sicherlich ein fantastisches Ergebnis für uns – fast
in jeder Hinsicht. In erster Linie herzlichen Glückwunsch an ‚Eki’ (Mattias Ekström)
und dem Team Abt, sie haben alles richtig gemacht und hatten eine super Strategie.
Sicherlich hatten sie auch etwas Glück mit dem Safety-Car. Mike Rockenfeller ist
vom 21. Startplatz auf den fünften Platz mit einer extrem riskanten Strategie
vorgefahren, die er aber durch eine intelligente Fahrweise umsetzen konnte. Schade
natürlich für Edo (Mortara). Er hatte das Podium vor Augen, es war nur die Frage, ob
er Zweiter oder Dritter wird. Die Aktionen, die dort passiert sind, waren mit
Sicherheit grenzwertig, aber das muss man sich noch anschauen.“

Filipe Albuquerque (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 12
„Beim Start habe ich einige Plätze verloren. Das Tempo der Autos mit Optionsreifen
konnte ich nicht halten. Erst später wurde mein Tempo besser. In der Safety-Car-
Phase sind wir draußen geblieben, was sich strategisch nicht ausgezahlt hat. Im
weiteren Verlauf des Rennens lief ich auf Autos auf, die schon zwei Stopps hinter
sich hatten. So blieb mir am Ende nichts anderes als Platz zwölf.“

Edoardo Mortara (Playboy Audi RS 5 DTM), Ausfall
„Das ist ein enttäuschendes Ergebnis nach einem perfekten Wochenende. Nach der
Kollision mit Gary (Paffett) drei Runden vor Schluss konnten wir das Rennen nicht
beenden, obwohl wir ein Podiumsergebnis im Visier hatten. Von meiner Seite war es
keine Absicht. Im Augenblick läuft es für uns einfach nicht rund. Aber ich blicke
positiv auf das nächste Rennen.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg): „Das Wochenende war
eigentlich bis zu den letzten drei Runden wunderbar. Edo (Mortara) ist ein tolles
Rennen gefahren. Wir haben mit dem Abstand zu Gary (Paffett) gekämpft. Als wir
dachten, dass er an Gary heran war, haben wir ihn hereingeholt, leider war der
Boxenstopp nicht gut. Dadurch kam Edo hinter Gary und so zu der dummen
Geschichte. Schade, heute wäre wirklich etwas drin gewesen. Filipe (Albuquerque)
hatte einen schlechten Start und ist hinter dem Safety-Car weit zurückgefallen. Das
müssen wir noch analysieren. Es war leider wieder nicht unser Wochenende.“