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15.07.2013

Stimmen nach dem Qualifying auf dem Norisring



Ingolstadt/Nürnberg, 13. Juli 2013 – Edoardo Mortara geht als bester Audi-Pilot aus der zweiten Reihe in das DTM-Rennen auf dem Norisring. Die Stimmen nach dem Zeittraining.
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Die Zeitabstände waren heute selbst
für Norisring-Verhältnisse extrem knapp. Wenn man – wie Mike Rockenfeller – mit
nur drei Zehntelsekunden Rückstand 19. ist und damit in Q1 ausscheidet, sagt das
alles über die aktuelle Leistungsdichte in der DTM. Wir wissen aber auch, dass die
Startaufstellung in diesem Jahr nicht mehr ganz so entscheidend ist wie in der
Vergangenheit. Deshalb ist morgen noch alles möglich. Mit Edo (Mortara) haben wir
außerdem einen Fahrer in der zweiten Startreihe, der seine Qualitäten auf
Stadtkursen schon mehrfach unter Beweis gestellt hat.“

Dieter Gass (Leiter DTM): „Wir stehen als Mannschaft besser da als im vergangenen
Jahr, als wir nur zwei Autos in den Top Ten hatten – und das zweite nur auf
Startplatz zehn. Trotzdem hatten wir uns nach dem guten Ergebnis im Freien
Training heute Vormittag etwas mehr erwartet, vor allem an der Spitze. Auf der
anderen Seite sind wir der einzige Hersteller, der es geschafft hat, bei allen fünf
Rennen der ersten Saisonhälfte stets ein Auto in den Top vier zu haben. Mit DRS und
einem guten Optionsreifen-Management ist hier einiges möglich. Es wird definitiv
ein hartes Rennen, und ich gehe davon aus, dass es sehr lange hart umkämpft sein
wird.“

Edoardo Mortara (Playboy Audi RS 5 DTM), Startplatz 4
„Es war ein gutes Qualifying für mich. Es wäre heute schwierig gewesen, mehr zu
schaffen. In Q3 und Q4 hatte ich das Gefühl, ich hätte alles aus dem Auto
herausgeholt. Wir sind noch nicht ganz vorn, also haben wir noch etwas Arbeit vor
uns. Aber der Rückstand ist nicht groß, und das ist gut. Hinter uns liegen einige
schwierige Wochenenden, an denen wir zwar konkurrenzfähig waren, aber nicht
alles zusammenbekommen haben. Jetzt läuft es besser, das ist auch ein schönes
Ergebnis für das Team Rosberg.“

Filipe Albuquerque (Audi Financial Services RS 5 DTM), Startplatz 8
„Es war ein schwieriges Qualifying. Ich hatte etwas Glück, in Q1 war ich 16., in Q2
lag ich auf Platz zehn und wurde am Ende Achter. Das Potenzial ist da. Mal sehen,
wie das Rennen läuft.“