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06.06.2013

Stimmen nach dem Rennen auf dem Red Bull Ring



Ingolstadt/Spielberg, 2. Juni 2013 – Nach starken Aufholjagden errangen Mike Rockenfeller und Mattias Ekström als beste Audi-Piloten die Plätze vier und fünf. Die Stimmen nach dem DTM-Rennen in Spielberg (Österreich).
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Es ist toll, dass trotz der widrigen
Witterungsbedingungen in Österreich so viele Zuschauer nach Spielberg gekommen
sind. Die Kulisse am Red Bull Ring war wirklich eindrucksvoll. Und die Fans haben
hier erneut ein tolles DTM-Rennen gesehen. Für uns ist es heute leider etwas
unglücklich gelaufen. Mit einigen Entscheidungen der Rennleitung sind wir auch
alles andere als einverstanden.“

Dieter Gass (Leiter DTM): „Grundsätzlich können wir mit diesem Ergebnis natürlich
nicht zufrieden sein. Wir sind nicht nach Spielberg gekommen, um Vierter und
Fünfter zu werden. Wir haben schon mit mehr gerechnet und es sah am Samstag so
aus, als würde es möglich sein. ‚Rocky’ (Mike Rockenfeller) und Mattias (Ekström)
haben das Maximale herausgeholt, sie haben es geschafft, über eine starke
Performance und eine gute Strategie auf den vierten und fünften Platz zu kommen.
Das Problem war, dass wir die drei Audi, wir die in der Startaufstellung vorn hatten,
im Rennverlauf verloren haben – und dadurch ein absolut gutes Ergebnis.“

Edoardo Mortara (Playboy Audi RS 5 DTM), Platz 15
„Ich hatte einen super Start und konnte Marco (Wittmann) überholen. Aber ich bin
leider zu weit von der Strecke abgekommen und musste meine Position wieder
abgeben. Im vergangenen Jahr hat Martin (Tomczyk) genau an der selben Stelle so
überholt, aber wurde dafür nicht bestraft. Das verstehe ich nicht. Dennoch hatten
wir ein sehr gutes Auto und eine gute Pace. Ich konnte lange Zeit mit den zwei BMW
vor mir mithalten – bis zur Kollision mit Wittmann. Danach war das Rennen für mich
gelaufen. Das war sehr ärgerlich!“

Filipe Albuquerque (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 17
„Es war ein schwieriges Rennen. Ich habe nicht erwartet, so weit hinten zu landen.
Offensichtlich lag es an der Strategie. Wir müssen jetzt analysieren, was schief lief,
und uns auf das kommende Rennen vorbereiten.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg): „Das Rennen war ab dem Start
etwas unglücklich. Meiner Meinung nach war ‚Edo’ (Mortara) in Kurve eins vorn. Ob
es ein Vorteil war, außen herumzufahren, weiß man nicht. Mit der Entscheidung der
Rennleitung müssen wir leben. Aber die Sache mit Marco Wittmann war ein
bisschen heftig, er ist ‚Edo’ dreimal ins Auto gefahren, danach war das Fahrzeug
krumm und wir hatten einen Reifenschaden. Dass dieser Vorfall nicht untersucht
wurde, kann ich nicht verstehen. Danach war das Rennen für ‚Edo’ gelaufen. Wenn
man sieht, wo Wittmann am Ende gelandet ist, wäre für ihn einiges möglich
gewesen. Filipe (Albuquerque) steckte im Verkehr, wir hätten auch besser von den
Standard- auf die Optionsreifen und zurück gewechselt.“