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06.05.2013

Enttäuschender DTM-Auftakt für Audi



Timo Scheider auf Platz sechs bester Audi-Pilot in Hockenheim Zwei Audi RS 5 DTM in den Punkterängen 87.000 Zuschauer erleben turbulenten Saisonstart
Ingolstadt/Hockenheim, 5. Mai 2013 – Mit einem Audi RS 5 DTM an der Spitze
des Feldes begann auf dem Hockenheimring vor 87.000 Zuschauern (am
Wochenende) die neue DTM-Saison. Nach 42 spektakulären Runden mit jeder
Menge Action auf der Strecke und packenden Überholmanövern endete der
Auftakt für Audi mit einer Enttäuschung: Mit Timo Scheider und Mike
Rockenfeller auf den Plätzen sechs und acht holten nur zwei Audi-Piloten Punkte.

Von der Pole-Position aus übernahm Timo Scheider im AUTO TEST Audi RS 5 DTM
des Audi Sport Team Abt Sportsline mit einem optimalen Start sofort die Führung.
Bis zu einer Safety-Car-Phase in Runde sechs duellierte er sich mit dem späteren
Sieger Augusto Farfus. Während die meisten Piloten und auch Farfus sofort ihren
ersten Pflicht-Boxenstopp absolvierten, wurde Scheider erst eine Runde später an
die Box gerufen und fiel dadurch ans Ende des Feldes zurück.

Scheider gelang es, sich vom 18. Platz noch auf Position sechs nach vorne zu
arbeiten. Bei seiner Aufholjagd gelang ihm die drittschnellste Rennrunde. Kurz vor
dem Ziel holte der Audi-Pilot auch noch Gary Paffett (Mercedes-Benz) und Bruno
Spengler (BMW) ein, konnte die beiden DTM-Champions aber nicht mehr
attackieren.

„Das war heute leider nicht unser Tag“, sagte Timo Scheider nach dem Rennen. „Wir
haben während der Safety-Car-Phase strategisch nicht optimal reagiert. Dadurch
haben wir eine bessere Platzierung weggeworfen. Aber wichtig ist, dass der Speed
im Rennen da war – wir greifen in Brands Hatch wieder voll an.“

In die Punkteränge nach vorne kämpfte sich auch Mike Rockenfeller, der mit dem
Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix vom 14. Platz gestartet war.
Obwohl er durch einen langsamen zweiten Boxenstopp und einige Rangeleien Zeit
verlor, beendete der Le-Mans-Sieger von 2010 den Saisonauftakt auf Rang acht.

Jamie Green (Red Bull Audi RS 5 DTM) versuchte durch einen langen letzten Stint auf
Optionsreifen Boden gutzumachen. Weil er das Streckenlimit nicht einhielt, wurde
gegen den Briten erst eine Rundenzeitstrafe und anschließend eine Durchfahrtstrafe
ausgesprochen. Damit blieb Green nur Platz 14.

Miguel Molina fing sich an seinem Audi RS 5 DTM bereits in der Startrunde einen
Reifenschaden ein. Gegen Filipe Albuquerque (Audi Financial Services RS 5
DTM/Audi Sport Team Rosberg) wurde eine Durchfahrstrafe wegen überhöhter
Geschwindigkeit in der Boxengasse verhängt. Molina und Albuquerque beendeten
das Rennen auf den Plätzen 15 und 16.

Nicht ins Ziel kamen Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Edoardo Mortara
(Playboy Audi RS 5 DTM) und Adrien Tambay (Audi ultra RS 5 DTM). Mattias Ekström
beschädigte sich im Getümmel der Startrunde die Frontpartie seines RS 5 DTM,
verlor später die Motorhaube und musste schließlich wegen eines Schadens an der
Kraftübertragung aufgeben. An Edoardo Mortaras Auto wurde der Frontsplitter in
der Startrunde so stark beschädigt, dass ein Weiterfahren keinen Sinn mehr machte.
„Iron Man“ Adrien Tambay musste seinen RS 5 DTM nach nur vier Runden wegen
eines Feuers im Motorraum abstellen.

„Das war ein enttäuschender Saisonauftakt für Audi“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM
bei Audi Sport. „Keines unserer Autos ist ohne Zwischenfälle über die Runden
gekommen. Besonders ärgerlich war, dass wir Timo (Scheider) nicht gleich in der
ersten Runde des Safety-Cars an die Box geholt haben, was ihn um ein mögliches
Podiumsergebnis gebracht hat. Dass er von Platz 18 mit starken Zeiten noch bis auf
Rang sechs nach vorne fahren konnte, zeigt, dass heute mehr möglich gewesen
wäre.“