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22.10.2012

Enttäuschendes DTM-Finale für Audi



Audi belegt Platz zwei in der Hersteller-Wertung Edoardo Mortara als einziger Audi-Pilot in den Punkterängen Audi Sport Team Abt Sportsline gewinnt Hankook Best Pit Stop Award
Ingolstadt/Hockenheim, 21. Oktober 2012 – 128.000 Zuschauer erlebten auf
dem Hockenheimring bei traumhaftem Wetter ein packendes Finale der DTMSaison
2012, die Audi auf dem zweiten Platz der Hersteller-Wertung beendete.

Bester Audi-Pilot im letzten Saisonrennen war Edoardo Mortara, der sich im Playboy
Audi A5 DTM des Audi Sport Team Rosberg vom achten Startplatz Rang sechs
erkämpfte. „Das war eines der härtesten und anstrengendsten Rennen meiner
Karriere“, sagte der Italiener, der in Hockenheim als einziger Audi-Pilot Punkte
sammelte. „Ich freue mich, dass das Audi Sport Team Rosberg die Saison mit
diesem Ergebnis als bestes Audi-Team beenden konnte. Leider hat es für mich nicht
ganz gereicht, am Ende auch bester Audi-Fahrer zu sein. Aber wenn man bedenkt,
wie die Saison für uns hier angefangen hat, bin ich insgesamt doch recht zufrieden.
Wir haben uns kontinuierlich gesteigert.“

Für Audi verlief das DTM-Finale insgesamt alles andere als wunschgemäß. Mattias
Ekström kollidierte in der Startrunde zweimal mit dem BMW des Amerikaners Joey
Hand und beschädigte dabei die Frontpartie seines Red Bull Audi A5 DTM. Trotzdem
hielt der Schwede den vierten Platz, ehe beim ersten Boxenstopp das rechte
Vorderrad nicht richtig befestigt wurde und Ekström aufgeben musste. Trotzdem
sicherte sich das Audi Sport Team Abt Sportsline den Gesamtsieg im Hankook Pit
Stop Award, mit dem der exklusive Reifenpartner der DTM die schnellsten
Boxenstopps auszeichnet.

Trotz eines Ausfalls beendete Mike Rockenfeller im Schaeffler Audi A5 DTM des Audi
Sport Team Phoenix die Saison 2012 als bester Audi-Pilot auf dem vierten
Gesamtrang. Rockenfeller schied in Hockenheim nach einer Kollision in der ersten
Runde aus. Sein Teamkollege Miguel Molina (Red Bull Audi A5 DTM) rutschte in der
26. Runde mit Bremsproblemen von der Strecke. Auch Adrien Tambay (Audi ultra A5
DTM) sah das Ziel nach einer Kollision mit Robert Wickens in der Startrunde nicht.
Filipe Albuquerque (TV Movie Audi A5 DTM), der 2012 bei sieben der zehn Rennen in
die Top Ten kam, verpasste als Elfter nur knapp einen weiteren Punkt. Timo Scheider
(AUTO TEST Audi A5 DTM) kämpfte sich vom letzten Startplatz trotz einer
Durchfahrtsstrafe auf Rang zwölf nach vorne. Der zweimalige DTM-Champion war
ans Ende der Startaufstellung verbannt worden, weil sein Fahrzeug nach dem
Qualifying zu leicht war.

Auch der E-POSTBRIEF Audi A5 DTM von Rahel Frey wurde in der turbulenten
Startrunde beschädigt. Die Schweizerin gab aber nicht auf und brachte das
angeschlagene Auto auf Rang 16 ins Ziel.

„Herzlich Glückwunsch an Bruno Spengler und BMW“, erklärte Audi-Motorsportchef
Dr. Wolfgang Ullrich am Ende einer für Audi schwierigen DTM-Saison 2012. „Wir
waren in diesem Jahr einfach nicht stark genug. In der DTM muss alles passen, wenn
man gewinnen will. Und manchmal braucht man auch etwas Glück. Das hatten wir
auch an diesem Wochenende nicht. Wir werden im Winter noch härter arbeiten, um
die Meisterschaft im nächsten Jahr wieder zurück nach Ingolstadt und Neckarsulm
zu holen.“