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27.08.2012

Audi-Dreifachsieg in Zandvoort



Zweiter Saisonsieg für den neuen Audi A5 DTM Edoardo Mortara gewinnt vor Mike Rockenfeller und Mattias Ekström Erste Punkte für DTM-Youngster Adrien Tambay
Ingolstadt/Zandvoort, 26. August 2012 – Als erstem Hersteller ist Audi in der
DTM 2012 ein Dreifachsieg gelungen. In Zandvoort (Niederlande) triumphierte
Edoardo Mortara (Playboy Audi A5 DTM) vor seinen beiden Markenkollegen Mike
Rockenfeller (Schaeffler Audi A5 DTM) und Mattias Ekström (Red Bull Audi A5
DTM). Damit stand ein Fahrer aller drei Audi-Teams auf dem Podium.

39.000 Zuschauer (am Wochenende) sahen ein spektakuläres DTM-Rennen bei
extrem schwierigen Bedingungen. Immer wieder zogen Regenschauer von der
nahegelegenen Nordsee über die Rennstrecke, die aber nie nass genug war, um auf
Regenreifen zu wechseln. „Bei solchen verrückten Bedingungen kann man in jeder
Kurve rausfliegen“, sagte Edoardo Mortara, der seinen zweiten Saisonsieg feierte
und den Rückstand auf Tabellenführer Gary Paffett auf 35 Punkte reduzierte. „Mal
hat es geregnet, mal nicht. Ich bin sehr glücklich. Danke an jeden bei Audi Sport und
dem Audi Sport Team Rosberg für die tolle Arbeit. Es war ein fantastisches Rennen!“

Edoardo Mortara setzte sich in einem harten Duell gegen Mike Rockenfeller (Audi
Sport Team Phoenix) durch, der am Start die Führung übernommen und das Rennen
lange Zeit souverän kontrollierte. Als es erneut zu regnen begann, konnte Mortara
jedoch zu seinem Markenkollegen aufschließen und ihn in der 32. Runde in der
berühmten „Tarzan Bocht“ überholen. „Ich wollte kein unnötiges Risiko eingehen“,
erklärte Rockenfeller. „Wenn es zu regnen beginnt, hat man es leichter, wenn man
hinterher fährt – das hat ‚Edo’ ausgenutzt.“

Den Audi-Dreifachsieg perfekt machte Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt
Sportsline). Der Schwede lieferte sich über mehrere Runden ein spannendes Duell
mit Tabellenführer Gary Paffett, das er auch dank einer guten Strategie und
schneller Boxenstopps seiner Mannschaft für sich entschied.

Seine ersten Punkte in der DTM holte Adrien Tambay (Audi ultra A5 DTM). Der 21-
jährige Youngster glänzte bei den schwierigen Verhältnissen mit Platz fünf und hielt
dabei auch dem Druck des zweifachen Saisonsiegers und bisherigen Tabellenzweiten
Bruno Spengler stand.

Filipe Albuquerque wurde als 15. gewertet, obwohl er seinen TV Movie Audi A5 DTM
nach 34 Runden an der Box abstellen musste. Der Portugiese musste durch das
Kiesbett der „Tarzan Bocht“ fahren, als Martin Tomczyk und Gary Paffett
unmittelbar vor ihm kollidierten. Dabei wurde der Frontsplitter seines A5
beschädigt.
Einen rabenschwarzen Tag erlebte der Trainingsschnellste Timo Scheider: Der
zweifache DTM-Champion fiel am Start vom ersten auf den 14. Platz zurück und
beschädigte sich bei einer Kollision mit David Coulthard die Frontpartie seines AUTO
TEST Audi A5 DTM.

Schon in der Startrunde kam das „Aus“ für Miguel Molina (Red Bull Audi A5 DTM)
und Rahel Frey (E-POSTBRIEF Audi A5 DTM). Der Spanier kollidierte auf dem Weg
zur ersten Kurve mit Robert Wickens, der einige Kurven später auch Rahel Frey zum
Verhängnis wurde: Die Schweizerin konnte dem nach einem Dreher quer auf der
Strecke stehenden Mercedes des Kanadiers nicht mehr ausweichen und musste
aufgeben.

Trotz der vier Ausfälle war es ein großer Tag für Audi in Zandvoort – auf einer
Rennstrecke, auf der die Marke mit den Vier Ringen seit dem werksseitigen DTMComeback
im Jahr 2004 nun bereits zum sechsten Mal gesiegt hat. „Es ist schön zu
sehen, dass die Performance da ist“, sagte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang
Ullrich. „Wir sind nun wieder dort, wo wir immer sein wollen: siegfähig. Hier in
Zandvoort waren wir als ganze Mannschaft stark. Ich freue mich für die Jungs, die
hart gearbeitet haben, um diesen Erfolg möglich zu machen.“