Team Rosberg | Audi Sport Team Rosberg fährt in Hockenheim zum Sieg
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Audi Sport Team Rosberg fährt in Hockenheim zum Sieg

DTM Hockenheim 2019

Audi Sport Team Rosberg fährt in Hockenheim zum Sieg

Für das Audi Sport Team Rosberg schien es ein Wochenende zum Vergessen zu werden. Doch dank einer gewagten Strategie und einer starken fahrerischen Leistung holte René Rast beim DTM-Auftakt auf dem Hockenheimring am Sonntag den ersten Sieg des neuen Audi RS 5 DTM.

Das hätte schon im Regen am Samstag klappen können. Vom vierten Startplatz kämpfte sich der DTM-Champion des Jahres 2017 bei den nasskalten Bedingungen auf Platz zwei nach vorn und machte anschließend Jagd auf den Führenden Marco Wittmann im BMW. Der Audi-Pilot schien gute Karten zu haben, seinen siebten DTM-Sieg in Folge zu feiern, als er sechs Runden vor Schluss mit einem Defekt am Antriebsstrang seines Audi RS 5 DTM ausrollte – ein Sensor hatte sich gelöst und in der Folge einen Getriebeschaden verursacht.

Sonntagmorgen dann ein weiterer Rückschlag: Im Qualifying schwankte der Benzindruck, Rast fand sich auf Position 16 und damit in der vorletzten Startreihe wieder. Doch ein Safety-Car-Einsatz brachte den Audi-Fahrer wieder ins Rennen. Das Audi Sport Team Rosberg holte Rast zum Reifenwechsel an die Box. Der nutzte den Vorteil der frischen Reifen perfekt und kämpfte sich innerhalb von nur sieben Runden vom 15. auf den ersten Platz nach vorn.

„Wir hatten die Strategie schon vorher ausgemacht“, sagt Teamchef Arno Zensen. „René ist beim Indy-Restart auf den letzten Drücker in die Startaufstellung und danach einfach ein unglaubliches Rennen gefahren. Schon am Samstag war er zusammen mit Marco Wittmann in einer eigenen Welt. Schade, dass es da nicht funktioniert hat, sonst wären es saisonübergreifend der siebte und der achte Sieg hintereinander gewesen.“

Teamkollege Jamie Green verlor am Samstag die Chance auf Punkte durch ein Kupplungsproblem. „Am Sonntag waren wir viel stärker. Ich bin von Startplatz sieben gestartet und im Rennen trotz einer Durchfahrtstrafe noch auf Platz neun nach vorn gekommen“, sagt Green, dessen Sonntagsrennen auch Arno Zensen viel Freude bereitete: „Jamie ist wieder dabei. Die letzte Saison ist abgehakt. Wir haben zwei Eisen im Feuer, insofern bin ich happy.“